Berichte

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Zuchtschau und Familienfest 2017

Wie bereits zur Tradition geworden veranstaltete die VDD- Gruppe Saarland e. V. am letzten Sonntag der Sommerferien, also in diesem Jahr am 13.08.2017, ihr Familienfest in Verbindung mit einer Zuchtschau.
Auch dieses Mal durften wir wieder die hervorragend gepflegte Hundesportanlage des DVG „Victoria“ in Schmelz-Limbach dazu nutzen. Vielen Dank dafür den Eigentümern und Platzwarten.
Umrahmt wurde die Veranstaltung wie bereits in den Jahren zuvor durch die wohl geformten Parforcehornklänge des Jagdhornbläsercorps Bohnental. Vielen Dank dafür.
Da im vergangenen Jahr eine Zuchtschau mangels ausreichender Teilnehmerzahl nicht durchgeführt werden konnte, hatten in diesem Jahr acht Hundeführer ihre Deutsch-Drahthaar-Hunde zur Bewertung durch das Zuchtrichterkollegium angemeldet.
Nachdem ein Hundeführer seinen Hund zurückgezogen hatte, stellten sich die verbliebenen sieben Hundeführer dem kritischen Auge des Richterteams, bestehend aus Herrn Ottmar KLAMP (RO), Ulrich Augstein und Uwe Massing.
Quina II vom Breitenthal ist als jüngere der beiden am besten bewerteten Hunde zur diesjährigen Siegerin der Zuchtschau zu erklären, nachdem sie bereits im vergangenen Jahr die HZP als Suchensiegerin beenden konnte. Leistung und Schönheit stehen also nicht im Widerspruch zueinander. Waidmannsheil
Nach der Zuchtschau gab unser langjähriges Mitglied und Züchter Wolfgang Weber wieder hilfreiche Tipps für die Junghundeausbildung, sei es zur Anwendung der Reizangel oder zur Anlage der ersten Schleppen.
Danke sagen möchten wir auch der Firma Rüdemeister „David Beyer“, welche an einem Stand sehr nützliche Hilfsmittel für die Hundeausbildung zum Verkauf angeboten hat.
Der Vorsitzende, Christoph Heimes, nutzte die Veranstaltung dazu auch einige verdiente Mitglieder der Vereins „Deutsch-Drahthaar Gruppe Saarland e. V.“ auszuzeichnen. Geehrt wurden für außergewöhnliche 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft

 

VGP 2016

Am 2. Oktoberwochenende, Sa./So., 08./09.10.2016, führte die VDD Landesgruppe Saarland e. V. in den Jagdrevieren um Schmelz-Limbach bei regnerischem und leicht windigem Wetter mit milden herbstlichen Temperaturen seine diesjährige „Meisterprüfung“ durch. Ausgeschrieben war die Prüfung als VGP sowohl mit Tag- als auch mit Übernachtfährte, sowie als VPS.

Gemeldet waren, erschienen sind und durchgeprüft wurden vier Hunde. Alle Hunde haben die Prüfung bestanden. Allen Gespannen ein kräftiges Waidmannsheil.

Ein besonderer Dank gilt wieder den Revierpächtern, ohne deren Jagdbezirke mit entsprechender Hege solche Prüfungen nicht durchgeführt werden könnten, und den Verbandsrichtern, die mit geschultem Auge die Leistungen unserer vierläufigen Jagdhelfer bewertet haben.

Hajo Buß, Pressewart
 

HZP 2016

Am dritten Septemberwochenende, Sa./So., 17./18.09.2016, führte die VDD Gruppe Saarland e. V. ihre diesjährige Herbstzuchtprüfung durch. Ausgeschrieben war die Prüfung sowohl mit als auch ohne Hasenspur.

Gemeldet waren 21 Hunde. Zur Prüfung angetreten sind 20 Hunde, vier mit, 16 ohne Spurarbeit. Ein Hund war krankheitsbedingt zurückgezogen worden.

Insgesamt wurden 17 Gespanne komplett durchgeprüft. Alle haben die HZP mit beachtlichen Ergebnissen bestanden. Zwei weitere Hunde mussten am zweiten Prüfungstag wegen Krankheit zurückgezogen werden, nachdem diese bereits eine sehr gute Wasserarbeit gezeigt hatten.

Ein Hund hatte bereits eine HZP ohne lebende Ente mit dem hervorragenden Ergebnis von 163 Punkten (o. l. E.) bestanden. Er musste nur noch an der lebenden Ente geprüft werden. Auch dieses Prüfungsfach bestand der Hund mit sehr guter Leistung.

Samstags wurde die Wasserarbeit durch eine kompetente Fachrichtergruppe geprüft. An dieser Stelle gebührt unserem Mitglied Alexander Maurer ein besonderer Dank, denn durch seine Initiative stand uns in diesem Jahr ein hervorragendes Prüfungsgewässer zur Verfügung, auf welches wir gerne auch in den folgenden Jahren zurückgreifen möchten. Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage ist es im Saarland nicht mehr möglich für einen Vorstehhund eine Zuchtzulassung zu bekommen.

Insgesamt wurde die Stöberarbeit an der lebenden Ente aller anlässlich dieser HZP vorgestellten Hunde im Schnitt mit 10,4 Punkten, also im oberen Bereich des Prädikats „sehr gut“ bewertet. Drei Mal konnte für die Arbeit hinter der lebenden Ente das Prädikat hervorragend vergeben werden (12 Punkte). Auf einmaliges Hörzeichen nahmen die Hunde das Wasser an, suchten absolut selbständig die nicht sichtige Ente in der Deckung bzw. auf der Schwimmspur, was aufgrund der Gestaltung der Gewässers mit einem dichten Schilfbestand, weit überhängenden Weiden und vielen seitlichen Ausbuchtungen am Gewässer einen hohen Schwierigkeitsgrad hatte. Die drei Hunde zeigten hierbei einen beachtlichen Durchhaltewillen.

Einmal konnte die Bewertung „hervorragend“ für die Arbeit auf der Hasenspur vergeben werden.

Aufgrund der zweifelsfrei nachvollziehbaren Schilderungen der jeweiligen Fachrichter wurden diese Prädikate wie vorgeschrieben in der Richterbesprechung einvernehmlich bestätigt.

Die Feldarbeit wurde sonntags in den Jagdbezirken um Schmelz-Limbach und Grünstadt geprüft. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den Pächtern bedanken, die uns auch in diesem Jahr ihre Reviere für die Durchführung der Prüfung zur Verfügung gestellt haben. Auch hier zeigten alle vorgestellten Hunde sehr ansprechende Leistungen.

Sehr erfreulich ist auch der Umstand, dass alle Teilnehmer vom HZP-Vorbereitungskurs der VDD Gruppe Saarland im Schnitt die HZP mit 181,1 Punkten bestanden haben. Hier ist unserem Zuchtwacht, Uwe Massing, ein besonderer Dank zu sagen, für das Engagement und die Zeit, die er sich für die Ausbildung und die Hilfestellungen für die Hundeführer in dieser Ausbildungsgruppe genommen hat.

Ein besonderer Dank gilt auch den Verbandsrichtern, die mit geschultem Auge und hoher fachlicher Kompetenz die gezeigten Leistungen unserer vierläufigen Jagdhelfer bewertet haben.

Allen Hundeführern ein kräftiges Ho Rüd Ho und Waidmannsheil zur bestandenen HZP.

Im Interesse aller Jagdgebrauchshundefreunde, die viel Zeit und Engagement in die Ausbildung ihrer unverzichtbaren Jagdkameraden investieren, muss der Hoffnung Ausdruck verliehen werden, dass unseren Jagdhunden auch tatsächlich der Stellenwert eingeräumt wird, den sie verdienen, und dass sie nicht nur als notwendiges Übel angesehen werden.

Im Hinblick auf die im nächsten Jahr anstehende Landtagswahl bleibt zu wünschen, dass es nicht noch schlimmer kommt, als es unter der aktuellen Regierung schon gekommen ist. Liebe Jagdgebrauchshundefreunde, sie alle haben es in der Hand, seien Sie sich dessen bewusst.

Waidmannsheil, Hajo Buß, Pressewart

Familienfest 2016

Am Sonntag, 28.08.2016, feierte die VDD Gruppe Saarland e. V. ihr diesjähriges Familienfest. Veranstaltungsort war wie in den vergangenen Jahren auch die gepflegte Hundesport-Anlage Viktoria in Schmelz-Limbach. Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich beim örtlichen DVG dafür, dass wir auch in diesem Jahr die Anlage wieder nutzen durften.

Auch in diesem Jahr wurde das Fest musikalisch vom Jagdhornbläsercorps Bohnental umrahmt. Vielen Dank für die ansprechenden Parforcehornklänge.

Die zeitgleich geplante Zuchtschau konnte in diesem Jahr mangels einer genügenden Zahl von Meldungen nicht durchgeführt werden.

Entsprechend beschlossen die Verantwortlichen den Zuschauern und Gästen alternativ sowohl die bereits bewerteten Deckrüden, die in der Landesgruppe stehen, als auch Welpen zweier aktueller Würfe der Landesgruppe vorzustellen.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem Zuchtwart Uwe Massing sowie den Züchtern Wolfgang Weber (Zwinger vom Falkenberg) und Klaus Mölter (Zwinger von der Obermosel), die mit 16 bzw. 10 Wochen alten Welpen demonstrierten, wie wertvoll es ist, bereits jüngste Hunde zu motivieren und zu formen. Anlagen kann man nicht früh genug erkennen und fördern. Nicht was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, sondern Hänschen lernt viel leichter, Hans dagegen nur noch sehr schwer.

Bedanken möchten wir uns auch bei all den anderen Helfern, die egal auf welche Weise dazu beigetragen haben, dass es ein sehr schönes und harmonisches Familienfest wurde, verbunden mit dem Wunsch, dass wir uns auch im nächsten Jahr nochmals froh und gesund wieder sehen.

Waidmannsheil, Hajo Buß, Pressewart.

VJP 2016
Am Samstag, 23.04.2016, führte die VDD Gruppe Saarland e. V. in den Jagdbezirken um Zweibrücken ihre diesjährige Verbandsjugendprüfung durch.

Gemeldet waren ursprünglich 19 Hunde. 2 Hundeführer hatten am vorangegangenen Wochenende ihre Hunde bereits mit großem Erfolg auf einer VJP geführt und deshalb ihre Meldung zurückgezogen. Ein Hund war leider kurz vor der Prüfung tödlich verunglückt. Ein Hund wurde nachnominiert. Somit traten insgesamt 17 Hundeführer mit ihren Vierläufern zur Prüfung an. Alle Hunde wurden durchgeprüft und haben die Prüfung erfolgreich absolviert.

An dieser Stelle möchten wir einen besonderen Dank an die Revierpächter aussprechen, die ihre Jagdbezirke für die Prüfung zur Verfügung gestellt haben. Ohne gut gehegte Reviere mit einem entsprechenden Wildbesatz kann keine Prüfung durchgeführt werden.

Kurz nach 07:00 Uhr begrüßte der 2. Vorsitzende und Prüfungsleiter Rolf Henner die Hundeführer und die Verbandsrichter. Besonders begrüßte er unser Ehrenmitglied Erich Staub, unseren Ehrenzuchtwart Willi Weismann, den seinerzeit dienstältesten Zuchtwart des VDD, den Vizepräsidenten des JGHV, Ulrich Augstein, sowie den Präsidenten des französischen Verbandes für kleine und große Münsterländer und Deutsch-Langhaar (Club Francais des Épagneuls de Munster et du Langhaar – CFEML), Herrn Bernard Brenuchon.

Diese VJP hatte gewissermaßen ein internationales Flair. Am Start waren Hunde von Züchtern aus Italien, Österreich, Frankreich und Deutschland. Die Hundeführerkamen teilweise mit Anreisewegen von 800 km aus Frankreich, Belgien und Deutschland.

Die Prüfungsergebnisse mit einem Durchschnittswert von mehr als 70 Punkten zeigen, dass hier Hunde mit sehr guten Anlagen vorgestellt wurden. Die beiden erstplazierten Hunde konnten trotz widriger Witterungsbedingungen (strömender Regen und schneidender Wind) in der Spurarbeit mit 12 Punkten, also dem Prädikat hervorragend, bedacht werden. Darüber hinaus konnte für 7 Hunde aufgrund des festgestellten Spurlautes der Antrag auf Erteilung des Lautjagernachweises gestellt werden.

Allen Hundeführern ein herzliches Waidmannsheil zur bestandenen Jugendsuche verbunden mit dem Wunsch weiter mit den Hunden zu arbeiten und dass wir uns bei der HZP wiedersehen, denn „Jagd ohne Hund, ist Schund!“

VGP 2015
Am 3. Oktoberwochenende führte die VDD Gruppe Saarland e. V. ihre diesjährige Verbandsgebrauchsprüfung durch. Gemeldet waren 5 Hunde. 1 Führer zog seinen Hund kurzfristig zurück. Die anderen vier, die seit Monaten gemeinsam auf diese Prüfung hingearbeitet haben und schon zu einer richtigen kleinen Familie zusammengewachsen waren, sind zur Prüfung angetreten, wurden durchgeprüft und haben alle die VGP mit großem Erfolg bestanden.
Allen Führern ein herzliches und kräftiges Waidmannsheil!
Wir bedanken uns bei unserem Ehrenvorsitzenden Erich Staub und unserem Ehrenzuchtwart Willi Weismann dafür, dass sie uns seit Jahren ihre Reviere für Ausbildung und Prüfung zur Verfügung stellen. Unser Dank geht auch an die Nachfolgepächter des Reviers Limbach.

Der Erfolg der prämierten Hundeführer möge ein Ansporn und Vorbild für diejenigen Hundefreunde sein, die sich ebenfalls einen vierläufigen treuen Jagdkamerad zulegen. Denken Sie immer daran: Jagd ohne Hund ist Schund, und je besser der Hund ausgebildet ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit auf jagdlichen Erfolg.

VSwP 2015
Am Sonntag, 27. September 2015, führte die VDD Gruppe Saarland e. V. bei sonnigem Herbstwetter mit zeitweise heftigen Windböen seine diesjährige Verbandsschweißprüfung durch.

Die Fährten wurden im gemeinschaftlichen Jagdbezirk Theley gelegt und waren als sehr anspruchsvoll wegen der vielen Verleitungen durch Schwarzwild einzustufen.

Gemeldet, geprüft und prämiert wurden drei Hunde.

HZP 2015
Am Samstag, 19.09.2015, bei etwas tristem Herbstwetter, und am Sonntag, 20.09.2015, führte die VDD Gruppe Saarland e. V. ihre diesjährige Herbstzuchtprüfung durch.

Samstags wurde von einer Fachrichtergruppe die Wasserarbeit geprüft, sonntags die Feld- und Abrichtefächer bei der Schleppenarbeit.

Gemeldet waren 11 Hunde, zur Prüfung angetreten waren 9, durchgeprüft wurden 8, jedoch konnten nur 6 das Prüfungsziel erreichen.

Allen erfolgreichen Hundeführern ein kräftiges Hoh-Rüd-Hoh und Waidmannsheil. Besonders erfreulich ist der Umstand, dass es wieder einmal einem Erstlingsführer gelungen ist, den Suchensieg zu erlangen.

In diesem Jahr wurde erstmals die Möglichkeit geboten nach Abschluss der HZP auch die Ergänzungsfächer zur Bestätigung der jagdlichen Brauchbarkeit im Sinne der gesetzlichen Vorschriften prüfen zu lassen. Insgesamt konnte somit 4 Hunden die Brauchbarkeit für den jagdlichen Einsatz bestätigt werden.

Wir bedanken uns bei den Verbandsrichtern für ihre engagierte Tätigkeit und ihr fachlich kompetentes Urteil. Allerdings hätten sich alle Verbandsrichter gewünscht, dass die Hunde vor allem in den Abrichtefächern konsequenter durchgearbeitet gewesen wären.

Wir möchten aber auch diejenigen Hundeführer, denen kein Suchenglück beschieden war, dazu ermuntern, weiter mit ihren Hunden zu arbeiten, vielleicht sogar im Hinblick auf eine VGP.

Zuchtschau und Familienfest 2015
Am Sonntag, 06.09.2015, veranstaltete die Gruppe Saarland des Verbands Deutsch Drahthaar e. V. wie bereits in den letzten Jahren auch seine Zuchtschau mit dem anschließenden Familienfest auf dem Gelände der DVG-Gruppe Schmelz-Limbach, Anlage Viktoria.

Wir danken dem Verein für die Zurverfügungstellung der gepflegten und ansprechenden Anlage.

Zur Zuchtschau gemeldet, angetreten und bewertet wurden fünf Hunde.

Vielen Dank dem Richtergremium mit dem Obmann Oskar Brugger und den Mitrichtern Christine Schäfers und Uwe Massing, unserem Zuchtwart, für die Beurteilung der Hunde, welche anschließend in wohlgefassten Worten dem Publikum verständlich erläutert wurde.

Anschließend feierten die Vereinsmitglieder, die trotz des nicht unbedingt strahlenden Wetters der vorangegangenen Tage den Weg nach Limbach gefunden hatten, das Familienfest mit Schwenker, Rostwurst, Salat sowie Kuchen und Kaffee. Vielen Dank an dieser Stelle all den fleißigen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu bewältigen wäre, vor allem den Damen für die Kuchen- und Salatspenden.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung in diesem Jahr vom Jagdhornbläsercorps „Chasseur Saar e. V.“, das eine ansprechende Leistung bot.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

VGP – VPS
Am vorletzten Oktoberwochenende führte die VDD Gruppe Saarland e. V. seine diesjährige Verbandsgebrauchsprüfung durch, die auch als Verbandsprüfung nach dem Schuss ausgeschrieben war.

Gemeldet und erschienen waren elf Hunde. Durchgeprüft und prämiert wurden zehn Hunde.

Nachdem sich alle Teilnehmer im Suchenlokal eingefunden hatten, begrüßte der Vorsitzende und Prüfungsleiter, Christoph Heimes, die Hundeführer, Verbandsrichter und Begleiter. Anschließend erläuterte er die wesentlichen Vorschriften der Prüfungsordnung und wünschte allen Gespannen viel Suchenglück.

Die Witterungsverhältnisse – an beiden Tagen stiegen die Temperaturen auf bis zu 25 ° C an – verlangten den Hunden insbesondere im Hinblick auf die Kondition viel ab.

Umso beachtlicher sind die bei der Prüfung erbrachten Leistungen zu bewerten.

Hervorzuheben sind die Leistungen des Suchensiegergespannes „Alma vom Herrenhof“ und ihres Züchters und Führers Ulrich Pfundstein. Sowohl die in dieser Gruppe eingesetzten Verbandsrichter als auch die anderen Richterkollegen kamen in der obligatorischen Richterbesprechung einvernehmlich zu der Überzeugung, dass die Leistungen dieses Hundes bei der Feldarbeit in den Fächern Suche, Nasenleistung und Vorstehen mit vorzüglich und somit dem Prädikat 4 h zu bewerten sind. Die Hündin zeigte im gesamten Prüfungsablauf beider Prüfungstage eine konstant hohe Leistung. Ihre Suche war stets den Geländeverhältnissen angepasst. Kein Bereich wurde ausgelassen. Jede Witterung, ob Sasse oder Rehwildlager, Blessralle bei der Wasserarbeit, Liegestelle von Nilgänsen, Standplatz eines Graureihers, Fasane, Rehwild, wurde von der Hündin deutlich und weit voraus angezeigt. Ihre Nasenleistung wurde ausgenutzt, um andere Hunde zum Erfolg zu bringen. Auch bei der Schweißarbeit verlor die Hündin auch nicht für einen halben Meter den Kontakt zur Fährte. Auch führte sie ihren Führer beim Totverweiser exakt auf der Fährte zum Stück, so dass der Führer auch bei der Freiverlorensuche noch wiederholt Schweiß melden konnte. Es war einfach eine Freude diesem Gespann bei der Arbeit zusehen zu dürfen. Eine hervorragende Arbeit gepaart mit einer Führerverbundenheit, die man nicht alle Tage sieht. Kurzum: einen solchen Hund dürfte sich jeder Jäger als Jagdkamerad wünschen.

Alles in allem war es wieder eine gelungene Prüfung, zu deren Ausrichtung wieder die Pächter von Scheuern, Neipel und Limbach, die seit Jahren ihre Reviere für die Durchführung der Prüfung zur Verfügung stellen, und die vielen fleißigen Helfer im Hintergrund maßgeblich beigetragen haben, sei es als Schreibkraft oder Wildträger. Vielen Dank und hoffentlich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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